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Das Hochschulnetzwerk: Bildung durch Verantwortung ist ein Zusammenschluss von Hochschulen, die sich mit der Methode "Service Learning" und bürgerschaftlichem Engagement von Studierenden ("Community Service") auseinandersetzen.Ziel des Netzwerks ist es, gesellschaftliche Verantwortung von und an Hochschulen zu fördern.
Neues Lehren, besseres Lernen
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- Die Hochschulleitungen der Gründungshochschulen nach der Ratifizierung des Netzwerkvertrages
In den USA ist Service Learning fester Bestandteil im Campus-Alltag. Jurastudenten beraten kostenlos bei Rechtsstreitigkeiten; angehende Lehrer bilden Hausaufgabenhelfer unter Grundschülern aus; Psychologie-Studierende unterstützen Streitschlichter. Spezielle Büros kümmern sich um Dozenten und beraten sie bei der Integration von Service Learning-Angeboten in ihre Lehre. Studierende können sich dort Tipps für ihr ehrenamtliches Engagement holen. Bisweilen arbeiten in den entsprechenden Büros 20 und mehr Mitarbeiter.
Ehrenamtliches Engagement als fester Bestandteil des Studiums
Von solchen Verhältnissen ist Deutschland noch weit entfernt. Damit sich dies ändert, haben die Universitäten Duisburg-Essen, die Universität Erfurt, die Fachhochschule Erfurt, sowie die Universitäten Mannheim, Würzburg und des Saarlandes Anfang März das deutsche Hochschulnetzwerk "Bildung durch Verantwortung" gegründet.
Prof. Hofer, Preisträger des vom ehemaligen US-Präsidenten und Friedensnobelpreisträger Jimmy Carter verliehenen "Carter-Partnership Award für soziales Engagement an Hochschulen" sagte in seiner Festrede, dass sich an Hochschulen ein Bewusstsein von Universitäten als einer Institution herausbilde, "die auch den Auftrag hat, gesellschaftlich verantwortungsvolle Bürger auszubilden". Dies sei ein neuer Zungenschlag in der Ära effiziensorientierter Evaluation und ein wichtiges Signal für zukünftige Hochschulausbildung. Service Learning und soziales Engagement an Hochschulen seien exzellente Möglichkeiten, bessere Wissensvermittlung und soziale Verantwortungsübernahme von Hochschulen und Studierenden umzusetzen.
Hochschulen bekunden Willen zur gesellschaftlichen Verantwortung
Eine Ausbildung, die es Studierenden ermöglicht, "über ihr Fachwissen hinaus gesellschaftlich verantwortlich zu handeln und sich dabei auch persönlich weiterzuentwickeln": Dies erwarten die Gründungsmitglieder des Hochschulnetzwerks "Bildung durch Verantwortung" von Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland. "Dies kann über die Methode 'Service Learning' erfolgen, wobei Studierende im Rahmen der Lehre an Hochschulen einen Dienst an der Gesellschaft leisten und dadurch zugleich Lerninhalte vertiefen", heißt es in der Präambel der Gründungserklärung. Mit dem Beitritt zum Netzwerk bekunden die Hochschulen ihren Willen, "persönliche und gesellschaftliche Verantwortung als wesentliche Erziehungsaufgabe" an ihren jeweiligen Standorten anzusehen und zu entwickeln.
Veranstaltungen
Nationale Bologna-Konferenz
Das Hochschulnetzwerk war am 17.05.2010 bei der Nationalen Bologna-Konferenz in Berlin vertreten. weiter...
Congress on Experiential Learning
Am 26.11.2010 findet in Berlin der "Congress on Experiential Learning" statt weiter...
Hallesche Universität tritt Hochschulnetzwerk "Bildung durch Verantwortung" bei
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist am Freitag, 7. Mai 2010, als achte deutsche Hochschule Mitglied des Netzwerks "Bildung durch Verantwortung" geworden. Damit bekundet die MLU-Leitung ihren Willen, persönliche und gesellschaftliche Verantwortung als wesentliche Bildungsaufgabe anzusehen. Die Mitglieder des Hochschulnetzwerks fördern das bürgerschaftliche Engagement von Studierenden. weiter...
Do it! - Jetzt sind sie dran!
Aufbruchstimmung beim Service Learning-Kongress in Stuttgart-Hohenheim weiter...
Raus aus dem Elfenbeinturm
Neuer Sammelband zu Service Learning erscheint im August 2009 weiter...